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LES SAINTES, EIN PARADIES AUF ERDEN

Bei einem Aufenthalt auf Guadeloupe sind die lnseln Les Saintes eines der häufigsten Besichtigungsziele der Urlauber. Das Saintes~-Archipel besteht aus zwei bewohnten Inselteilen, welche Terre-de-Haut und Terre-de-Bas heißen, sowie 6 Inselchen, die zahlreichen Vogelarten Zuflucht bieten. Das Leben ist beschaulich. Nur die Geschichtsbücher erinnern an die turbulente Vergangenheit des Archipels und die blutige Schiffsschlacht vor der Küste zwischen Engländern und Franzosen.
Terre-de-Haut

Terre-de-Haut ist bekannt für die traumhaften Buchten mit leuchtend türkisfarbenem Wasser, den atemberaubenden "pain de sucre" und sein reizendes Dorf mit ruhigen Straßen und seinen hübschen Hausern.
Auf Terre-de-Haut stammen die Einwohner aus der Bretagne, der Normandie und aus Poitiers.
Die sehr freundlichen Bewohner haben eine lange Fischereitradition, die noch heute in Schiffen, die –Saintoises- genannt werden, lebendig ist.
Was die Strände betrifft, haben Sie die Qual der Wahl. Helle Gewässer, ruhige öffentliche Strände mit ausreichend Schatten.
Auf Ihren Spaziergängen entdecken Sie das Fort Napoleon und den darin befindlichen bemerkenswerten exotischen Garten.
Die Restaurants werden täglich frisch beliefert. Die typischen
Inselrestaurants verwöhnen mit der wohlschmeckenden kreolischen Küche, die auf Fisch und Meeresfrüchten basiert.

Terre-de-Bas

Fruchtbarer und mit etwas mehr Regenfall war Terre-de-Bas bis zum Anfang des Jahrhunderts eher landwirtschaftlich ausgerichtet. Es gibt Maniok, Mais, Baumwolle, Zuckerrohr und Kaffee.
Die einzigen Einnahmequellen der Insel sind heutzutage die wenigen Pflanzungen, die Fischerei und etwas Tourismus.
Der schöne Grande-Anse-Strand, die Überreste der ehemaligen Töpferei, die Spaziergänge, das kleine Dorf Petites-Anses sind eine Reise wert. Terre-de-Bas wird weniger frequentiert als Terre-de-Haut und bietet seinen Besuchern Ruhe, Müßiggang und die herzliche Gastfreundschaft seiner Einwohner.

MARIE- GALANTE, DIE MEERESSCHÖNHEIT

Marie-Galante liegt 43 km von Pointe-à-Pitre entfernt und ist mit 158 km2 die größte der Satelliteninseln des Archipels Guadeloupe.
Diese runde Insel mit ihren wenig befahrenen Straßen und ihrer vielfältigen Vegetation hat eine bewegte Vergangenheit und lebt hauptsächlich vom Zuckerrohranbau. Schon lm 18.Jhd. war die Insel für ihren Rum und Zucker bekannt.
Auch heute noch ist der Großteil der Agrarfläche zum Zuckerrohranbau bestimmt. Wenn Sie bei ihrem Aufenthalt die Insel durchfahren, sehen Sie die antiken, mit geschnittenem Zuckerrohr schwer beladenen Ochsenkarren auf ihrem Weg zu den Brennereien oder Zuckerfabriken.

Die Landschaft besteht aus Ruinen alter Mühlen und "sucrotes". den qualmenden, stark riechenden

Brennereien, sowie der massigen Silhouette der Zuckerfabrik van Grande-Anse.
Die Insel öffnet sich demTourismus nur langsam und lebt unter anderem von Viehzucht und Fischerei. Hier finden Sie mitunter die schönsten Strände des Archipels. Die Insel wird die Erde des besten Rums genannt, und die kleinen netten Familienrestaurants bieten Ihnen kulinarische Gerichte, deren Geheimrezepte nicht verraten werden. Die legendäre Gastfreundlichkeit der Einwohner macht die Insel zu einer Oase, die Ihnen Lebensqualität satt bietet.
Nach Marie-Galante kommen Sie entweder per Flugzeug (15 Min.) ab dem Flughafen Pôle Caraïbes oder ab Pointe-à-Pitre mit dem Schiff (45 Min.).
Les Saintes-Inseln
Marie-Galante-Insel

text und aufnahmen: turistenbüro von guadeloupe